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3. Oberschule Frankfurt (Oder)
Schulgebäude

Lernen als aktiver, sinnstiftender Prozess.

Wir möchten Lernen so gestalten, dass Schülerinnen und Schüler Inhalte aktiv erfahren,
anwenden und reflektieren.
Lernen soll nachvollziehbar sein und an die Lebenswirklichkeit der Jugendlichen anknüpfen.

Die neue 3. Oberschule Frankfurt (Oder) wird als eine kompetenzorientierte, integrativ
arbeitende Oberschule geplant, die:

- Selbstwirksamkeit stärkt
- selbstorganisierte Lernphasen ermöglicht
- im Blockunterricht arbeitet
- Lernen praxisnah und lebensweltlich gestaltet
- Lernräume bewusst pädagogisch nutzt
- über einen profilierten Wahlpflichtbereich verfügt


os3.schulleitung@schulen-ffo.de
Potsdamer Str. 1–2 · 15234 Frankfurt (Oder)

Schulprofil

Präambel

Das nachfolgende Schulprofil beschreibt die pädagogische Ausrichtung und Zielsetzung der neuen 3. Oberschule in Frankfurt (Oder) im Rahmen der aktuellen Planungs- und Aufbauphase.

Die dargestellten Inhalte stellen geplante und avisierte Entwicklungsziele dar. Die konkrete Ausgestaltung und Umsetzung erfolgt schrittweise im Rahmen der rechtlichen, personellen, räumlichen und organisatorischen Möglichkeiten sowie in Abstimmung mit den zuständigen Gremien.

Das Schulprofil ist als dynamischer Arbeits- und Entwicklungsprozess zu verstehen und wird im Verlauf des Schulaufbaus fortlaufend reflektiert und weiterentwickelt.

1. Grundverständnis von Schule

Die neue 3. Oberschule in Frankfurt (Oder) wird als aufwachsende Oberschule geplant. Sie versteht sich als Lebens- und Lernraum, in dem junge Menschen fachliche, soziale und persönliche Kompetenzen entwickeln.

Schule soll ein Ort sein, an dem Schülerinnen und Schüler:

2. Pädagogische Ausrichtung

Im Mittelpunkt steht nicht allein der Lernstoff, sondern das, was Schülerinnen und Schüler können, verstehen und anwenden lernen. Ziel ist nachhaltiges Lernen, das über reines Wissen hinausgeht.

Gefördert werden kompetenzorientiertes Lernen:

3. Selbstwirksamkeit und selbstorganisierte Lernphasen

Ein zentrales Anliegen des Schulprofils ist die Stärkung von Selbstwirksamkeit. Diese Lernformen werden angeleitet, begleitet und systematisch aufgebaut.

Geplant sind regelmäßig selbstorganisierte Lernphasen, in denen Schülerinnen und Schüler schrittweise lernen:

4. Unterrichtsorganisation und Zeitstruktur

Es ist geplant, den Unterricht in Form von Blockunterricht zu organisieren.

Diese Struktur ermöglicht:

5. Lernzeiten im Schulalltag

Geplant sind verbindliche Lernzeiten im Stundenplan. Lernzeiten werden pädagogisch begleitet und unterstützen die Entwicklung von Eigenverantwortung.

Diese Lernzeiten dienen dazu:

6. Integratives Lernen

Es ist geplant, die Schule als integrative Schule zu organisieren.

Das bedeutet:

Ziel ist es, alle Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu fördern und Entwicklungsmöglichkeiten offen zu halten.

7. Lernräume und räumliches Konzept

Die neue 3. Oberschule nutzt ein denkmalgeschütztes Schulgebäude mit großzügigen, hellen und sehr gut geschnittenen Räumen. Diese besonderen räumlichen Voraussetzungen möchten wir gezielt nutzen, um zeitgemäße Lernräume zu entwickeln, die modernes Lernen unterstützen. Die Unterrichtsräume werden nicht nur als klassische Klassenräume verstanden, sondern als Lernräume, die unterschiedliche Lernformen ermöglichen. Die räumliche Gestaltung orientiert sich an aktuellen pädagogischen Raumkonzepten, die selbstorganisiertes und kompetenzorientiertes Lernen unterstützen.

Klassenräume als zentrale Lernorte
Geplant ist, dass jede Klasse über einen fest zugeordneten Klassenraum verfügt. In diesen Räumen findet der überwiegende Teil des Unterrichts statt, insbesondere die zentralen Fächer wie Deutsch, Mathematik und Englisch.

Die Größe der Räume ermöglicht eine flexible Nutzung und eine Gliederung in unterschiedliche Lernbereiche, zum Beispiel:

Fachräume und Raumwechsel

Für fachpraktische und künstlerische Fächer wechseln die Schülerinnen und Schüler in die dafür vorgesehenen Fachräume für Biologie, Physik, Chemie, Kunst und Musik.

Digitale Ausstattung

Perspektivisch ist vorgesehen, die Klassenräume und die Fachräume mit moderner Präsentations- und Medientechnik (z. B. Smartboards) auszustatten.
Darüber hinaus sollen Schülerinnen und Schüler mit geeigneten digitalen Endgeräten (z. B. Laptops) arbeiten können.

8. Wahlpflichtbereich (Lernen vertiefen, Verantwortung übernehmen)

Der Wahlpflichtbereich soll Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten, eigene Interessen zu vertiefen, Verantwortung zu übernehmen und Lernen über den Fachunterricht hinaus zu erleben. Die Angebote sind darauf ausgerichtet, fachliche, soziale und methodische Kompetenzen miteinander zu verbinden.

Schülerfirmen als Lernform

Ein zentraler Bestandteil des Wahlpflichtbereichs sollen Schülerfirmen sein. In diesen arbeiten Schülerinnen und Schüler projektorientiert und lernen, Verantwortung für Planung, Umsetzung und Reflexion zu übernehmen. Dabei werden wirtschaftliche Grundprozesse ebenso berücksichtigt wie Teamarbeit, Kommunikation und Verlässlichkeit.

Schülerfirma „Schulzeitung“

Geplant ist eine Schülerfirma Schulzeitung. Die Schule soll perspektivisch über eine eigene Zeitung verfügen, in der das schulische Leben dokumentiert wird.

Mögliche Inhalte sind:

Im Rahmen der Schülerfirma lernen die Beteiligten:

Die Schulzeitung ist damit sowohl Lernprodukt als auch Identifikationsmerkmal der Schule.

Schülerfirma „Lernen lernen – Schülercoaching“

Eine weitere geplante Schülerfirma orientiert sich am Thema „Lernen lernen“.
Hier steht kein materielles Produkt, sondern ein pädagogisches Angebot im Mittelpunkt.

Schülerinnen und Schüler übernehmen die Rolle von Lerncoaches und unterstützen andere Lernende beim Lernen, z. B. in den Bereichen:

Das eigentliche „Produkt“ dieser Schülerfirma ist das Coachen und Begleiten anderer Schülerinnen und Schüler. Diese Form der Schülerfirma stärkt soziale Verantwortung, Kommunikationsfähigkeit, Reflexionskompetenz und Selbstwirksamkeit auf beiden Seiten.

Zweite Fremdsprache

Im Wahlpflichtbereich ist zudem das Angebot einer zweiten Fremdsprache vorgesehen. Je nach personellen und organisatorischen Möglichkeiten kommen Sprachen wie Französisch, Polnisch oder Spanisch in Betracht.

Darstellendes Spiel

Ein weiteres mögliches Angebot im Wahlpflichtbereich ist Darstellendes Spiel.
Die räumlichen Gegebenheiten des Schulgebäudes mit großen, gut nutzbaren Räumen bieten hierfür sehr gute Voraussetzungen.

Im Mittelpunkt stehen:

Perspektivisch sind auch Kooperationen mit außerschulischen Partnern denkbar.

9. Praxisnähe und Lebensweltbezug

Lernen soll praxisnah und lebensweltlich gestaltet werden.

Geplant sind:

Ziel ist es, Lernen als sinnvoll zu erleben und auf Ausbildung, weiterführende Bildung und das Leben vorzubereiten.

10. Schulkultur und Miteinander

Die Schule versteht sich als Lern- und Lebensgemeinschaft.

Zentrale Werte sind:

11. Aufwachsender Aufbau

Die Schule wird aufwachsend entwickelt.
Strukturen, Lernformen und Angebote werden schrittweise aufgebaut, reflektiert und weiterentwickelt.

Kurzfassung (Profilkern)

Die neue 3. Oberschule Frankfurt (Oder) wird als eine kompetenzorientierte, integrativ arbeitende Oberschule geplant, die:

Kontakt

3. Oberschule Frankfurt (Oder)
Potsdamer Str. 1–2
15234 Frankfurt (Oder)

Vertreten durch die Schulleitung
Christoph Reinz
E-Mail: os3.schulleitung@schulen-ffo.de

Impressum

3. Oberschule Frankfurt (Oder)
Potsdamer Str. 1–2
15234 Frankfurt (Oder)

Vertreten durch die Schulleitung
Christoph Reinz
E-Mail: os3.schulleitung@schulen-ffo.de

Schulträger (Diensteanbieter im Sinne TDG)
Sport- und Schulverwaltungsamt Frankfurt (Oder)
Torsten Wroblewski
Goepelstraße 38
15234 Frankfurt (Oder)

Telefon: (0335) 5524000
E-Mail: schulverwaltungsamt@frankfurt-oder.de

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Verantwortlich im Sinne der DSGVO:
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Potsdamer Str. 1–2
15234 Frankfurt (Oder)
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